So Zu Sagen – Unsere Gedanken hören!
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Das waren bildmächtige Zeugnisse einer Weltordnung, die sich in zunehmender Geschwindigkeit verändert. Im Mai 2026 waren kurz hintereinander US-Präsident Trump und danach Wladimir Putin zu Gast in Peking. Beide verbeugten sich vor Xi Jinping, dem Staatsoberhaupt der Volksrepublik China. Das Land schreibt eine wirtschaftliche und machtpolitische Erfolgsgeschichte. Für Xi steht seit seinem Amtsantritt 2013 fest, Zitat aus 2025: „Die Wiedergeburt der chinesischen Nation ist unaufhaltsam.“
Wachsender Einfluss weit über Asien hinaus, zweitgrößtes Verteidigungsbudget des Planeten, zweitgrößte Volkswirtschaft, die Werkbank des Westens war einmal. E-Autos, seltene Erden, schnelle Innovation. China hat in entscheidenden Belangen die Nase vorn.
Wie können Europa und Deutschland mit dieser neuen Weltordnung umgehen? Thema dieses Mal bei So Zu Sagen.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Gibt es viele junge, gesunde Beitragszahler, funktioniert das deutsche Gesundheitssystem. Wir werden aber immer älter und damit bedürftiger. Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht erst seit gestern in Not. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sieht für das kommende Jahr eine Deckungslücke von 15,5 Milliarden Euro, bis 2030 könnten 40 Milliarden fehlen? Im Zentrum aller Reformbemühungen des Gesundheitswesen steht also die Frage der Bezahlbarkeit. Eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik soll in der Gesundheitspolitik helfen, die Gesundheit nicht zu einem Luxus werden zu lassen. Alles steht auf dem Prüfstand, die Krankenhäuser, die Kassen, die Familienversicherung, die Krankschreibung, um nur einige Themenfelder zu nennen. Wie sind die Reformansätze zu bewerten? Wie kann eine Gesundheitspolitik der Zukunft aussehen? Thema dieses Mal bei So Zu Sagen.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke Josef Schädle zu Gast. Der Theologe, Pädagoge und Soziologe ist Experte für Sozialpolitik und war 16 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sowie Vorsitzender des Bildungswerks.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Dieses Mal bei So Zu Sagen: Die Rentendebatte. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission legte kürzlich ein Maßnahmenpaket vor, das helfen soll, die gesetzliche Rente zukunftsfähig zu machen. Zum Teil kosmetische Veränderungen, zum Teil drastische Einschnitte, schlägt die prominent besetzte Kommission 30 Punkte für die Zukunft des Ruhestands vor. Die Kommission rät dringend, die Empfehlungen, die von längeren Lebensarbeitszeiten bis zu einer neuen Aktienkomponente sowie einer breiteren Basis von Beitragszahlern reichen, komplett zu bearbeiten und nicht einzelne Bausteine herauszunehmen. Es gibt Lob von den Regierungsparteien, Kritik aus der Opposition.
Wie gut, wie realistisch sind die Vorschläge der Kommission zu bewerten und welche Chancen haben sie im Gesetzgebungsprozess.
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Tiefe Verbeugung vor Xi, Irankrieg, Zwischenwahlen im Herbst. Sind die USA noch die eine Weltmacht? In Peking, beim Hin und Her bezogen auf den Iran, aber besonders auch im Hinblick auf die Innenpolitik gibt es wachsende Zweifel.
Ein Präsident, der während Sitzungen einschläft, immer wieder unverständlichen Wortbrei von sich gibt, nachts auf seiner Plattform Truth Social gegen alle wettert, die ihn nicht bewundern.
Zwei Drittel der Amerikaner sind unzufrieden mit ihrem Präsidenten. Die Umfragewerte gehen beständig weiter nach unten.
Eine überraschende, beängstigende neue Weltordnung entsteht. Welche Haltung derjenigen Länder, die sich weiterhin für eine wertebasierte Ordnung interessieren, ist gegenüber den USA die Angemessene?
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Trump Fehde, Umfragetief für Koalition und Kanzler, Reformen auf Sparflamme, zweit-unbeliebtester Politiker in Deutschland. Friedrich Merz ist seit dem 6. Mai 2025 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und damit Chef der Koalition aus CDU, CSU und SPD.
„Wirtschaftswende“, umfangreiche Reformen in der Steuer-, Arbeits- und Sozialpolitik waren versprochen.
Kanzler Merz teilt aus, Richtung Koalitionspartner, Richtung Trump, Richtung „woke“ Zivilgesellschaft, und fühlt sich missverstanden. Schon bei der Wahl vor einem Jahr holperte es. Erst im 2. Anlauf wurde Merz in sein Amt gewählt. Aus dem Sommer der Reformen wurde ein Herbst der Reformen, der wiederum verschoben wurde.
Was ist zu tun, um die Koalition am Leben zu halten? Thema dieses Mal bei So zu Sagen.
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Keine Frage: Es ist eine Mammutaufgabe, den Sozialstaat so zu reformieren, dass am Ende vermieden wird, neue Armut in lange nicht gekanntem Ausmaß in Deutschland zu haben. Dennoch zwingen die demografische und die wirtschaftliche Entwicklung die Bundespolitik, Schritte zu unternehmen, die das System so verändern, dass es bezahlbar bleibt.
Wichtig ist bei der Debatte, sagen die Diskussionsteilnehmer in dieser Folge von So zu Sagen, korrekte Daten zu nutzen und klare Ziele zu formulieren. Eine ideologisch aufgeladene Reformpolitik ist bei der Rettung sozialer Errungenschaften wenig hilfreich.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Die Landtagwahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg waren für die Berliner Koalitionsparteien SPD und CDU nicht erfolgreich. Die SPD verlor in Rheinland-Pfalz, Jahrzehnte von sozialdemokratisch geführten Landesregierungen gehen zu Ende. Die CDU wird zwar den künftigen Ministerpräsidenten stellen, fuhr aber ein sehr schlechtes Ergebnis ein.
In Baden Württemberg, ehemals CDU-Stammland, lagen am Ende die Grünen vorn, auch ohne Amtsbonus des langjährigen Ministerpräsidenten Kretschmann. Die SPD schafft es gerade noch in den Stuttgarter Landtag.
Überall feiert die AfD starke Zuwächse.
In dieser Ausgabe von So Zu Sagen sprechen Gerhard Grandke und Matthias Haupt über die bundespolitischen Perspektiven nach den Landtagswahlen und vor den im Herbst anstehenden Entscheidungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Die Reformagenda für Gesundheit, Rente und Steuern soll die Handlungsfähigkeit der Regierung unter Beweis stellen. Kann das gelingen?
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Am 15. März fanden in Hessen Kommunalwahlen statt. Auch wenn die Wahlbeteiligung höher als im Corona-Jahr 2021 war, nahmen nur etwas mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten teil.
Die CDU wurde insgesamt stärkste Kraft, gefolgt von SPD und Grünen. Da es aber um die neue Zusammensetzung von Stadtverordnetenversammlungen, Kreistagen, Ortsbeiräten und Ausländerinnen- und Ausländervertretungen ging, waren die lokalen Ergebnisse entscheidend. Und die waren höchst unterschiedlich. In So Zu Sagen schaut sich das bloghaus-Team einige Ergebnisse genauer an.
Im Studio ist dieses Mal neben Gastgeber Gerhard Grandke Norbert Schmitt, ehemaliger Landtagsabgeordneter, Landesgeschäftsführer und Generalsekretär der Hessischen SPD.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
Blog, Informationen, Kommentare, Anregungen auf bloghaus.eu
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2026 ist ein Wahljahr mit zahlreichen Entscheidungen auf Länderebene. In Hessen gibt es keine Landtagswahl, aber am 15. März finden Kommunalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung ist traditionell gering, wenn es um die Besetzung der Stadtverordnetenversammlungen, Kreistage, Ortsbeiräte und Ausländerinnen- und Ausländervertretungen geht. Neben etablierten Parteien treten unterschiedliche Gruppierungen zur Wahl an. So Zu Sagen dieses Mal mit einem Ausblick auf die Kommunalwahl, mit Einschätzungen zur Demokratie vor Ort, dem geringen Interesse der Wählenden, Engagement, Repräsentation, Kumulieren und Panaschieren, und zu spannenden Spielorten 2026.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Ein Thema auf Wieder-Vorlage: „Größere Einheiten sind erfolgreicher als kleine“, sagt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei der CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz im Januar. Bayern werde sich in einer Föderalismuskommission für größere Bundesländer einsetzen. Eindeutig könne die derzeitige Struktur nicht erfolgreich sein. Druckmittel der Bayern: Der Länderfinanzausgleich, Bayern zahlte 2024 fast 10 Milliarden Euro, Berlin erhielt rund 4 Milliarden. Söder machte keine konkreten Vorschläge.
Was hinter dem Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten steckt und warum er außerordentlich geringe Erfolgsaussichten hat, darum geht es in dieser Folge von So Zu Sagen.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
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Soeben habe ich Ihre erste Podcast Folge beim Autofahren gehört. Sie gefällt mir richtig gut! Tolles Format.
Glückwunsch zum ersten Podcast. Sehr gut gelungen, auch und vor allem inhaltlich.
Das ist jetzt genau das richtige Format für GG, denn reden kann er wirklich. Es ist mir immer wieder eine Freude, seiner plastischen Sprache zuzuhören, ohne dass damit zugleich unzulässige Vereinfachungen vorgenommen werden, dadurch wird das Zuhören und Mitdenken kurzweilig und amüsant. Werde ich mir weiter anhören ….
Norbert Schraad schreibt:
Auch wenn ich mit landwirtschaftlichen Themen seit meiner Geburt aus Sicht der Landmaschinentechnik befasse, so kann ich Ihrer sicherlich differenzierten Argumentation als Volkswirt nicht vollständig zustimmen. Daher ein paar provokante Anmerkungen:
1. Unsere Subventionspolitik in der Landwirtschaft ist Antientwicklungspolitik für viele ärmere Länder, denen wir unsere Technik verkaufen wollen.
2. Strukturwandel zu Produkten mit erhöhter Wertschöpfung ist notwendig, um unseren Wohlstand zu steigern. Der wird verhindert, auch wenn der Strukturwandel sicherlich in der Landwirtschaft groß war.
3. Deutschland sollte nicht anstreben, Selbstversorger zu sein und noch weniger bei einigen Produkten sogar Exporteur. Die Wertschöpfung bei diesen Produkten ist für ein High-Tech-Land zu gering.
4. Lassen wir doch den freien Markt die Strukturanpassung regeln. Wir müssen dabei umdenken und der Bevölkerung vermitteln, nicht den Strukturwandel aufzuhalten, sondern ihn befördern und sozial abfedern durch Unterstützung zur Veränderung.
Klasse gemacht finde ich, und spannend. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg.
Ich freue mich auf das Interview in der September-Ausgabe im Mut & Liebe-Stadtmagazin Offenbach