Podcast

So Zu Sagen – Unsere Gedanken hören!

Folgen Sie uns auch direkt auf:


Podcast-Folge teilen

2026 ist ein Wahljahr mit zahlreichen Entscheidungen auf Länderebene. In Hessen gibt es keine Landtagswahl, aber am 15. März finden Kommunalwahlen statt. Die Wahlbeteiligung ist traditionell gering, wenn es um die Besetzung der Stadtverordnetenversammlungen, Kreistage, Ortsbeiräte und Ausländerinnen- und Ausländervertretungen geht. Neben etablierten Parteien treten unterschiedliche Gruppierungen zur Wahl an. So Zu Sagen dieses Mal mit einem Ausblick auf die Kommunalwahl, mit Einschätzungen zur Demokratie vor Ort, dem geringen Interesse der Wählenden, Engagement, Repräsentation, Kumulieren und Panaschieren, und zu spannenden Spielorten 2026.
Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Ein Thema auf Wieder-Vorlage: „Größere Einheiten sind erfolgreicher als kleine“, sagt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bei der CSU-Fraktionsklausur im oberfränkischen Kloster Banz im Januar. Bayern werde sich in einer Föderalismuskommission für größere Bundesländer einsetzen. Eindeutig könne die derzeitige Struktur nicht erfolgreich sein. Druckmittel der Bayern: Der Länderfinanzausgleich, Bayern zahlte 2024 fast 10 Milliarden Euro, Berlin erhielt rund 4 Milliarden. Söder machte keine konkreten Vorschläge.
Was hinter dem Vorstoß des bayerischen Ministerpräsidenten steckt und warum er außerordentlich geringe Erfolgsaussichten hat, darum geht es in dieser Folge von So Zu Sagen.

Im Studio ist neben bloghaus-Gastgeber Gerhard Grandke wieder Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Gerhard Grandke ist ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen sowie bloghaus-Gründer.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Auch wenn es nicht um Bundestag oder Europaparlament geht: 2026 kann als besonderes Wahljahr gelten, auch und besonders, weil es um die Frage geht, ob zum ersten Mal eine Vertreterin oder ein Vertreter der AfD Ministerpräsident oder Ministerpräsidentin eines Bundeslandes werden wird. Aber auch in Stuttgart sicher und in Mainz wahrscheinlich stehen Veränderungen an und wir Fragen uns hier in Hessen natürlich, wie es nach dem 15. März in der Kommunalpolitik weitergeht.
Insgesamt gibt es dieses Jahr zwei großen Wahlwellen in Deutschland, eine im Frühjahr, mit Landtagswahl in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Kommunalwahl in Bayern und in Hessen, dann im September Landtagswahlen in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg Vorpommern sowie Kommunalwahl in Niedersachsen.

Im Studio neben Gerhard Grandke dieses Mal Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Ukraine,Venezuela,Iran,Grönland: zu Beginn des Jahres 2026 ist die Welt kein ruhigerer Ort geworden.
Welche Rolle spielt das Völkerrecht noch, welche Autorität hat die NATO, wem gehören Bodenschätze.
Erleben wir eine Neuordnung einer dann multipolaren Welt der Interessenssphären, in der es mehr um Macht, Einfluss und Geld als um Regeln geht? Und was wird in einer solchen Welt aus Europa, aus Deutschland?
Thema in der ersten Folge So Zu Sagen im Jahr 2026.
Im Studio neben Gerhard Grandke dieses Mal Matthias Haupt, Politikwissenschaftler, bloghaus-Mitstreiter und langjähriger Pressesprecher des Sparkassen-und Giroverbandes Hessen-Thüringen.
Bloghaus-Gastgeber ist Gerhard Grandke, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Offenbach und geschäftsführender Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Die Demokratie ist in Bedrängnis. Bei unseren Nachbarn, in den Vereinigten Staaten, bei uns. Populistische Parteien erfahren zunehmend Zuspruch, die Wahlumfragen verheißen schwierige Zeiten.
Es wird dieser Tage deutlich, wie schwer es geworden ist, politische Mehrheiten zu organisieren und stabil zu halten. In dieser Folge von So Zu Sagen geht es um den Ort, an dem Demokratie entsteht, in der Kommune. Wer mitmacht im demokratischen Prozess, wird eher nicht auf die Idee kommen, dass andere Formen des Zusammenlebens wünschenswert sein könnten. Gerhard Grandke ist nach vielen Jahren in kommunalen Spitzenämtern Experte. Dieses Mal im bloghaus-Studio außerdem Matthias Haupt, Diplom-Politologe, der im rheinland-pfälzischen Sozialministerium, im Rathaus der Stadt Offenbach und beim Sparkassen-und Giroverband Hessen-Thüringen tätig war und ist.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Sozialpolitik, besonders das Bürgergeld, zum Sparthema gemacht. Werde der Missbrauch eingedämmt, könnten viele Millionen Euro gespart werden. Diese Spar-Zahl ist zuletzt ziemlich geschrumpft. In dieser Folge von So Zu Sagen geht es um um die angeblichen Drückeberger, die den Staat auf der Tasche liegen sollen. Gerhard Grandke hat sich Verstärkung an den Tisch geholt: Josef Schädle. Der Experte für Sozialpoltik, Theologe, Pädagoge, Soziologe, war 16 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und Vorsitzender des Bildungswerks. Josef bringt aktuelle Zahlen mit in diese Episode von So Zu Sagen.
Podcast-Folge kommentieren


Podcast-Folge teilen

Musterung ja, aber kein Zwang zum Wehrdienst: Mehr als 14 Jahre nach Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland soll ein neues Wehrdienstgesetz die Bundeswehr personell stärken: Freiwilliger Fragebogen ab Januar 2026, erneute Einführung der Musterung ab Juli 2027.
Derzeit dienen in der Bundeswehr 182.000 Soldatinnen und Soldaten. Zu wenig, finden Bundesregierung und Verteidigungsminister Boris Pistorius. Bis 2035 soll die Truppe auf mindestens 260.000 aktive Zeit- und Berufssoldaten anwachsen, die Reserve soll von 100.000 auf 200.000 Soldaten aufgestockt werden.
Ist die Wiedereinführung der Wehrpflicht richtig, nötig, zeitgemäß?
Werden sich ausreichend Freiwillige zum Dienst melden?
Podcast-Folge kommentieren



Podcast-Folge teilen

47 Milliarden Euro hat der Staat 2024 für das Bürgergeld ausgegeben. Für dieses und für nächstes Jahr wird eine ähnliche Höhe veranschlagt. Bundeskanzler Friedrich Merz will mindestens zehn Prozent davon einsparen. Friedrich Merz sagt: „Wir leben seit Jahren über unsere Verhältnisse“. Arbeitsministerin Bas, SPD: „Diese Debatte gerade, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist Bullshit“. Inzwischen ist die Rede davon, die Bedingungen für den Bezug des Bürgergelds „anzuschärfen“. In dieser Folge von So Zu Sagen spricht Gerhard Grandke über das Machbare und das Sinnvolle in der Sozialpolitik, über eine Balance zwischen Kontrolle und Gerechtigkeit. Die aufgeheizte öffentliche Debatte greift zu kurz und bedient eher die jeweils eigene Klientel, anstatt belastbare Lösungsansätze zu entwickeln. Damit verspielt die Regierungskoalition Vertrauen.
Diese Podcast-Folge kommentieren.


Podcast-Folge teilen

ESG und Rüstung, Nachhaltigkeit und Waffen? Das geht nicht zusammen. So schien es zumindest seit Definition der UN-Nachhaltigkeitskriterien. Der Wind hat gedreht. Indem die Waffenproduktion dem Frieden zu dienen scheint, soll dieser Industriezweig nun nachhaltig sein. Gut für die Produzenten, weil sie damit den Zugang zu Fonds und Investoren finden. Gut für die Kapitalisierung der Rüstung. Aber auch im Sinne der Erfinder der Nachhaltigkeitskriterien?
Diese Podcast-Folge kommentieren.


Podcast-Folge teilen

Nach einem Monat Schmutzkampagne gegen die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf zog die Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht zurück. Es gebe keine reelle Wahlchance für sie, schrieb sie in ihrer Begründung. Ihr Angebot, in einer Fraktionssitzung von CDU/CSU inhaltlich über die Kritikpunkte zu sprechen, sei nicht angenommen worden, erläutert sie ausführlich in einem 8-Punkte-Papier: Sie wolle die weiteren Gerichtskandidaten schützen, die Regierungskoalition nicht beschädigen. Ihre Person sei ohne Kontext beschuldigt worden, Desinformation und Diffamierung kursierten in den Medien, Fake News und Schmähungen in den sozialen Medien. Die Vorwürfe hatten es in sich: Sie sei eine Linksradikale, befürworte Abtreibungen im neunten Schwangerschaftsmonat und habe in ihrer Doktorarbeit geschummelt.
Gerhard Grandke bewertet den „Erfolg“ dieser Schmutzkampagne gegen eine erfahrene Juristin als Präzedenzfall, der in Zukunft eine Menge Probleme im politischen Prozess zeitigen könnte. Die Regierungskoalition müsse nun dringend eine neue Vertrauensbasis erarbeiten.
Diese Podcast-Folge kommentieren.

5 Gedanken zu „Podcast“

  1. Das ist jetzt genau das richtige Format für GG, denn reden kann er wirklich. Es ist mir immer wieder eine Freude, seiner plastischen Sprache zuzuhören, ohne dass damit zugleich unzulässige Vereinfachungen vorgenommen werden, dadurch wird das Zuhören und Mitdenken kurzweilig und amüsant. Werde ich mir weiter anhören ….

  2. Norbert Schraad schreibt:
    Auch wenn ich mit landwirtschaftlichen Themen seit meiner Geburt aus Sicht der Landmaschinentechnik befasse, so kann ich Ihrer sicherlich differenzierten Argumentation als Volkswirt nicht vollständig zustimmen. Daher ein paar provokante Anmerkungen:

    1. Unsere Subventionspolitik in der Landwirtschaft ist Antientwicklungspolitik für viele ärmere Länder, denen wir unsere Technik verkaufen wollen.
    2. Strukturwandel zu Produkten mit erhöhter Wertschöpfung ist notwendig, um unseren Wohlstand zu steigern. Der wird verhindert, auch wenn der Strukturwandel sicherlich in der Landwirtschaft groß war.
    3. Deutschland sollte nicht anstreben, Selbstversorger zu sein und noch weniger bei einigen Produkten sogar Exporteur. Die Wertschöpfung bei diesen Produkten ist für ein High-Tech-Land zu gering.
    4. Lassen wir doch den freien Markt die Strukturanpassung regeln. Wir müssen dabei umdenken und der Bevölkerung vermitteln, nicht den Strukturwandel aufzuhalten, sondern ihn befördern und sozial abfedern durch Unterstützung zur Veränderung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zurück nach oben